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Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

zum Jahresbeginn 2025 hätten wir diese Entwicklung nicht für möglich gehalten: Social Media Zugang erst ab 16 Jahren, das empfiehlt das EU-Parlament mit großer Mehrheit! Wir dokumentieren den Beschluss und kommentieren in einem zweiten Artikel: Erster Schritt: Social Media Verbot ab 16 - weitere Schritte müssen folgen, warum ein schulisches und außerschulisches Gesamtkonzept zur Medienmündigkeit ist notwendig, das auch die Vermeidung der Strahlenbelastung, ein unterschätztes Risiko für Lernen und Gedächtnis, mit einbezieht.

"Warum Smartphones? Drogen für die Kinder", im Tagblatt / Schweiz appelliert der bekannte Journalist René Scheu an die Verantwortung der Erwachsenen: Was wir erleben, sei eine stille, aber massive Drogenepidemie unter Kindern und Jugendlichen. Der Kommentar der Woche von Kern & Hauser Social Media - Verbote für Kinder und Jugendliche? berichtet über die Anhörung der Initiative "Smarter Start ab 14" im Bundestag.

In unserer Pressemitteilung "Ist WLAN schädlich? Neue Studien an Menschen, Ratten und Bienen sagen "ja!"" fordern wir von der Bundesregierung die Förderung der unschädlichen kabellosen Alternative LiFi (per Infrarot).

Der neue ElektrosmogReport 4/2025 ist erschienen. Bluetooth schädigt neuronale Stammzellen, weist eine von 11 besprochenen, neuen Studie nach. Diagnose:funk ist europaweit die einzige Organisation, die kontinuierlich die Studienlage auswertet und damit immer neue Argumente für die Notwendigkeit einer Schutzpolitik liefert. Für die Recherche und Studienrezensionen bezahlen wir Fachleute. Machen Sie für 2026 mit Ihrer Spende diese wertvolle Arbeit weiter möglich!

Veranstaltungshinweis Bodensee: Mobilfunk und Gesundheit: Was belegen aktuelle Studien?
Vortrag von Matthias von Herrmann, Diagnose-Funk e.V. am 10.12.2025, 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Begegnungszentrum «Das Trösch» in Kreuzlingen (CH) am Bodensee.

Wieder neue Infos und Analysen in diesem nun schon 30. Newsletter 2025, die Ihnen helfen, die Auswirkungen der Digitalisierung und die Folgen der Strahlenbelastung zu erkennen und zu vermeiden. Deshalb: Machen Sie unsere Arbeit bitte weiterhin möglich mit Ihrer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft.

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Herzliche Grüße
Peter Hensinger, M.A.
Vorstand diagnose:funk



Artikel

 
Pressebild EU Parlament
 

EU-Parlament (I): Social Media Zugang erst ab 16 Jahren

Überwältigende Mehrheit der Abgeordneten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen

Brüssel, 20.11.2025. Soziale Medien wie Tiktok, YouTube, Instagram sollten nach Ansicht des EU-Parlaments erst ab 16 Jahren erlaubt sein. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten für die Forderung nach einem entsprechenden EU-weiten Mindestalter. 13- bis 16-Jährigen solle der Zugang nur mit Zustimmung der Eltern möglich sein, heißt es in einer Mitteilung des Parlaments. Dieser Beschluss ist ein positiver Schritt und stärkt den Beschäftigten im Erziehungswesen und Eltern den Rücken, die sich bisher für Smartphoneregelungen eingesetzt haben und oft aggressiv als Ewiggestrige angegangen wurden. Wegen seiner Bedeutung drucken wir die ganze Pressemitteilung des EU Parlaments im Folgenden im Wortlaut.

 
 
Pressebild EU Parlament
 

EU-Parlament (II): Erster Schritt Social Media Verbot ab 16 - weitere Schritte müssen folgen

Ein schulisches und außerschulisches Gesamtkonzept zur Medienmündigkeit ist notwendig

Social Media erst ab 16, eine gute Empfehlung des Europaparlaments vom 20.11.2025. Die Abgeordneten machen sich Sorgen um die Gefahren für die körperliche und geistige Gesundheit Minderjähriger im Internet. Der Beschluss basiert v.a. auf dem Nachweis, dass diese Medien auf Sucht programmiert sind, sie massenhaft auslösen und die Daten der Kinder und Jugendlichen von den IT-Konzernen für ihre Geschäfte missbraucht werden. Dieser Beschluss ist ein erster Schritt. Seine Umsetzung wird aber nur wirkungsvoll sein, wenn vier weitere Schritte folgen.

 
 
Bild: René Scheu, IWP
 

Smartphones? Drogen für die Kinder

Kolumne von René Scheu im Tagblatt / Schweiz

Der Schweizer Philosoph, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler René Scheu kommentiert die süchtigmachende Wirkung des Smartphones auf Kinder und Jugendliche. Wir zitieren aus seiner Kolumne.

 
 
Grafik: diagnose:funk
 

Ist WLAN schädlich? Neue Studien an Menschen, Ratten und Bienen sagen "ja!"

Pressemitteilung von diagnose:funk, 28.11.2025

Bundesregierung muss unschädliche kabellose Alternative LiFi (per Infrarot) fördern und selbst in Bundesbehörden einsetzen.

 
 
Grafik: diagnose:funk
 

ElektrosmogReport 4/2025: Bluetooth schädigt neuronale Stammzellen

Fachmagazin zu Auswirkungen von EMF auf den Organismus

INHALT: 2G-Mobilfunk beeinflusst Hirnentwicklung | Bluetooth beeinflusst menschliche neuronale Stammzellen | WLAN und Alzheimer? | Hochspannung und Kognition | Hochspannungsleitungen und Honigbienen | 900-MHz-Befeldung schädigt Knochenzellen in vitro | Hochfrequenz verändert Stoffwechsel in Hodenzellen | Review über Genotoxizität | WHO-Autoren voreingenommen? | Hochfrequenz hat genetische Auswirkung | Grundlagen der biologischen Effekte von EMF

 

Aktuelle Informationen aus der Presseschau

  Durch Klicken der Überschrift gelangen Sie zu den Beiträgen
 

"Zerstörerisch", so beschreibt ein Untersuchungsausschuss der französischen Nationalversammlung die Wirkung, die TikTok auf Jugendliche haben kann. Auch deshalb diskutiert Frankreich über ein Verbot für unter 15-Jährige [...]

"Wertvolle Zeit" statt endloses Scrollen: In Australien sind ab 10. Dezember die meisten sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren tabu. Jetzt trifft es auch Reddit und Kick.

In der Debatte über den Umgang mit neuen Medien sieht das "Forum Bildung Digitalisierung" gravierende Defizite bei Schülern. 40 Prozent der Schulkinder scheiterten an den Mindeststandards. Sie könnten kaum mit einem Computer umgehen oder digitale Informationen verarbeiten [...]

  » weitere Newsblog-Informationen auf diagnose-funk.org
 

Aus unserem Shop

 

Cover:diagnose:funk Stand: 06.08.2025
Format: A4
Seitenanzahl: 44
Veröffentlicht am: 01.08.2025
Sprache: Deutsch
Herausgeber: diagnose:funk

 

Überblick Nr. 4: Wirkt Mobilfunk auf das Gehirn?


Autor:
diagnose:funk

Inhalt:
Der Überblick Nr. 4 gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF), wie sie durch Mobilfunkgeräte und WLAN erzeugt werden, auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn. Auf Basis von über 50 internationalen, peer-reviewten Studien werden molekularbiologische Mechanismen beschrieben, durch die Mobilfunkstrahlung in zentrale neurophysiologische Prozesse eingreift.
Besonders betroffen ist der Hippocampus, der für Gedächtnis, Lernen und Raum-Zeit-Orientierung verantwortlich ist. Die Strahlung führt nachweislich zu einer Reduktion synaptischer Plastizität, einer verminderten Expression von Glutamatrezeptoren (insbesondere NMDA) sowie einer signifikanten Abnahme des Wachstumsfaktors BDNF. Diese Veränderungen beeinträchtigen die Reifung neuronaler Netzwerke und stören die Hirnaktivität durch eine Desynchronisation endogener Oszillationen. Weitere dokumentierte Effekte umfassen die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, oxidativen Stress, mitochondriale Schäden und kognitive Entwicklungsdefizite. Epidemiologische Studien weisen zusätzlich auf Zusammenhänge mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und emotionalen Dysregulationen hin. Angesichts der besonderen Vulnerabilität des kindlichen Gehirns fordert der Artikel die Anwendung des Vorsorgeprinzips in pädagogischen Einrichtungen und eine strahlenminimierte Gestaltung von Bildungsumgebungen. Die vorgelegten Ergebnisse belegen, dass die HF-EMF-Exposition als eigenständiger Risikofaktor in der Frühentwicklung ernst genommen werden muss.

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Bild:diagnose:funk aktuelle Version: 02.10.2025
Format: A4
Seitenanzahl: 24
Veröffentlicht am: 02.10.2025
Bestellnr.: 609
Sprache: Deutsch
Herausgeber: diagnose:funk

 

Überblick Nr. 9: Digitale Bildung - Ausweg aus der Bildungskatastrophe?


Autor:
Peter Hensinger M.A.

Inhalt:
Wie kam es zur "Digitalen Bildung" und im Schlepptau zur WLANisierung der Schulen? Diese Reform hat eine über 50-jährige Geschichte. Sie kumulierte im Jahr 2017 im Beschluss der Bundesregierung zum Digitalpakt Schule. Mit der "Digitalen Bildung" sollen die Ziele der neoliberalen Vorstellungen des Homo Oekonomicus, des konditionier- und verwertbaren Menschen, erstmals verwirklicht werden. Das Datensammeln durch die digitalen Medien ist dazu die Voraussetzung. Dieser Hintergrund spielt in der Diskussion fast keine Rolle, obwohl Soziologen und Pädagogen wir Prof. Jochen Krautz und Prof. Richard Münch ihn schon frühzeitig analysierten. Selbst Lehrerverbände verfielen dem inszenierten Hype der digitalen Medien, beschäftigten sich nicht mit dem pädagogischen und ökonomischen Hintergrund. Man kann die Bildungskatastrophe und die Digitale Bildung nur verstehen, wenn man ihre Historie, die pädagogischen Theorien und die ökonomischen Interessen, die sie hervorbrachten, kennt. Von Pädagogen, die diese Hintergründe kennen, gibt es heute eine heftige Kritik und die Forderung nach einer pädagogischen Wende. Dieser Überblick stellt die Geschichte und aktuelle Debatte dar.

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Bild:diagnose:funk 1. Auflage 2025
Format: A5
Seitenanzahl: 32, Preis 2,50 Euro (Mitglieder 1,50 Euro)
Veröffentlicht am: 30.09.2025
Bestellnr.: 105
Sprache: deutsch
Herausgeber: diagnose:funk

 

Ratgeber 5: Kinder und Jugendliche in digitalen Zeiten - stark und selbstbestimmt

So fördern Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes

Autor:
diagnose:funk

Inhalt:
Inzwischen zweifelt niemand mehr: Smartphones und soziale Medien können Kindern und Jugendlichen massiv schaden. Was können Eltern und Schulen tun? Eine pädagogische Herausforderung. Sie ist lösbar. Kurz, konkret und verständlich hilft dabei unser neuer Ratgeber. Der Ratgeber zeigt auf, warum Kinder in erster Linie vielfältige analoge Erfahrungen brauchen - Bewegung, Natur, kreative Aktivitäten und echte soziale Begegnungen. Digitale Medien können diese wertvollen Erlebnisse nicht ersetzen, sondern nehmen nur Zeit, die Kindern für ihre natürliche Entwicklung fehlt. Besonders in den ersten
Lebensjahren sollten Bildschirme konsequent gemieden werden, da das Gehirn in dieser Phase am empfindlichsten ist.

Zugleich macht die Broschüre Mut und bietet konkrete Hilfestellungen: Sie erklärt, ab welchem Alter Kinder langsam und begleitet an digitale Medien herangeführt werden können, wie Eltern klare Regeln setzen und den Medienkonsum sinnvoll begrenzen.

Praktische Tipps für Alltagssituationen - vom Familienessen über den Kindergarten bis zum Grundschulalter - geben Orientierung, wie Medienerziehung verantwortungsvoll gelingt.

»  Download (PDF, 1.7 MB )
»  zum diagnose:funk-Shop

 

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